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Hallenheizung bei Hawker EnerSys

Moderne Warmluftrohranlage für Hallen senkt den Energieverbrauch bis zu 30 %

Im Gegensatz zu kesselgebundenen Zentralheizungssystemen kommen Warmluftrohranlagen ohne die Trägermedien Dampf oder Wasser aus. Transport- und Bereitsstellungsverluste werden damit verhindert und Frostschäden gehören der Vergangenheit an. Des Weiteren können diese Lüftungssysteme an der Decke angebracht werden, so dass die komplette Hallennutzungsfläche erhalten bleibt. Das sind nur einige Vorteile moderner, direkt beizter Lüftungssysteme. Lesen Sie im folgenden Beitrag mehr über das Thema Energieeinsparung.

Als Tochterunternehmen von EnerSys, einem der weltweit größten Hersteller von Industriebatterien, suchte die Hawker GmbH in Hagen (www.enersys-hawker.com) einen passenden Partner zur Beheizung und Lüftung der neuen Industriehalle. Das mit der Ausführung beauftragte Planungsbüro schlug aufgrund der hohen Ansprüche eine energiesparende, Gas betriebene Warmluftrohranlage von m+a vor. Die wichtigsten Anforderungen der Hawker GmbH an die neue Heizung.

 

 

Lüftungssystem mit einem Wirkungsgrad von 95 %

Bei der neuen Heizung handelt es sich um ein direkt beheiztes Lüftungssystem in langgestreckter Doppelrohrbauweise mit einem Anlagenwirkungsgrad von ca. 95 %. Im Gegensatz zu kesselgebundenen Zentralheizungssystemen wird hier auf Trägermedien wie Dampf oder Wasser verzichtet. Die Beheizung des Raumes geschieht direkt und unmittelbar. Transport- und Bereitstellungsverluste sowie Schäden durch Frost gehören der Vergangenheit an.

Ein weiterer Energiespareffekt wird durch gezielt geregelte Wärmerückführungsventilatoren erreicht. In hohen Hallen führen Faktoren wie Beleuchtung, Sonneneinstrahlung durch Dachkuppeln und Abwärme von Maschinen häufig zu einer Temperaturschichtung. Diese wird durch die Wärmerückführung vermieden. Die Brennerlaufzeit verkürzt sich und entsprechend geringer ist der Brennstoffverbrauch. Mit dem m+a-Hallenheizungs- und Lüftungssystem wird zudem eine gleichmäßige und zugfreie Temperierung der Halle möglich. Es gibt keine unerwünschten "Schattenzonen", die durch hohe Einbauten (Regale) entstehen können, da die Wärme der Warmluftrohranlage Menschen und Gegenstände überall erreicht.


Eine Außenlufteinrichtung ist inklusive

Eine weitere Verbesserung des Hallenklimas bringt die integrierte Außenlufteinrichtung. Insbesondere im Sommer wissen die Mitarbeiter dies zu schätzen. Beispielsweise kann in der Nacht die Halle für einen Zeitraum mit Frischluft gekühlt werden. Das schnelle und unerwünschte Aufheizen des Innenraumes während längerer Wärmeperioden wird damit verhindert.


"Wir wollten kein Dach der 1 000 Schornsteine"

Die neue Halle zur Lagerung und Endkomplettierung von Staplerbatterien wurde im Frühjahr 2004 in Betrieb genommen. Je nach Bedarf wird hier in verschiedenen Schichten gearbeitet. Ebenso flexibel und mit kurzen Aufheizzeiten kann sich die Warmluftrohranlage den Erfordernissen anpassen. Seit der Inbetriebnahme steht für Hawker fest: Im Schnitt ist die neue m+a-Hallenheizung ca. 25-30 % günstiger im Gesamtenergieverbrauch als die bisher im Werk eingesetzten, kesselgebundenen Systeme. Dieses Einsparpotential macht sich gerade jetzt bei den stark ansteigenden Energiepreisen besonders positiv bemerkbar. Aber nicht nur beim Brennstoffverbrauch, sondern auch bei Wartung und Instandhaltung, erweist sich die Warmluftrohranlage als ein "schlankes" System. So wird bei Hawker eine Hallenfläche von fast 3000 m² wärmetechnisch mit nur einer Brennstelle versorgt. Thomas Ickemeyer, Leiter Versorgungstechnik bei der Hawker GmbH: "Wir wollten kein Dach der tausend Schornsteine. Ein System mit 6, 7 oder mehr Verteilungs- und Brennstellen kam für uns nicht in Frage. Die Reduzierung und Optimierung auf das Wesentliche war unser Ziel. Dies haben wir erreicht."